Alle ArtikelKommunikation · 14. August 2026 · 5 Min. Lesezeit

Terminerinnerung per SMS: Zeitpunkt, Text und Datenschutz

Wann sollte die Erinnerung verschickt werden, was gehört in den Text und was ist beim Datenschutz zu beachten? Ein Überblick für Unternehmen.

SMS haben eine hohe Öffnungsrate und erreichen Kund:innen unabhängig von E-Mail-Programmen oder Apps. Damit eignen sie sich besonders für kurze, termingebundene Informationen.

Der richtige Zeitpunkt

Für die meisten Branchen funktioniert eine Erinnerung 24 Stunden vor dem Termin gut. Bei Terminen, die eine Vorbereitung erfordern – etwa nüchtern zur Untersuchung oder Unterlagen mitbringen –, kann ein früherer Zeitpunkt sinnvoll sein.

Was in den Text gehört

  • Name des Unternehmens
  • Datum und Uhrzeit
  • Adresse oder Hinweis zum Ort
  • Link zum Termin bzw. zur Absage
  • Keine sensiblen Inhalte wie Diagnosen oder Behandlungsdetails

Halten Sie den Text kurz: Eine Standard-SMS umfasst 160 Zeichen. Sonderzeichen außerhalb des GSM-Zeichensatzes verkürzen die mögliche Länge deutlich.

Datenschutz und Einwilligung

Terminbestätigungen und -erinnerungen dienen der Durchführung des gebuchten Termins. Anders sieht es bei Nachrichten mit werblichem Charakter aus – dazu zählen nach der Rechtsprechung auch Bitten um eine Bewertung. Hierfür sollte vorab eine ausdrückliche Einwilligung eingeholt werden, die jederzeit widerrufen werden kann.

Hinweis: Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung. In Termin.ly werden Bewertungsanfragen nur verschickt, wenn Kund:innen bei der Buchung ausdrücklich zugestimmt haben.

Bereit für die Online-Terminbuchung?

Termin.ly richtet Ihre Buchungsseite persönlich ein – mit Kalender, SMS-Erinnerungen und Kundenkonten.